Komischer Diskurs: kognitiv und kulturbedingt

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Im vorliegenden Beitrag werden einzelne Forschungsergebnisse vorgestellt, die den Besonderheiten der deutschen Lachkultur gewidmet sind. Die Forschung beruht auf den Grundlagen der Pragmatik und erfolgt mithilfe des integrativen Ansatzes, sodass kontextuelle, inhaltliche, funktionale und strukturelle Textmerkmale behandelt werden. Ein bedeutsamer Gegenstand auf dem weiten Feld der Diskurse war und ist der Bereich des Komischen (des Humors, des Witzes, der Satire). Im Artikel werden relevante Kriterien (soziologische, psycholinguistische, kommunikative, pragmatische, gendersensible etc.) akzeptiert, die die Ausprägung humorvoller Elemente in der deutschen Sprache und Kultur widerspiegeln. Die Analyse des komischen Diskurses konzentriert sich auf die Interaktion zwischen dem Informationssender, der in der Aussage eigene Absichten übermitttelt, und dem Informationsempfänger, der seinerseits Informationen mit Bezug auf Hintergrundkenntnisse interpretiert. Komischer Diskurs wird in einem breiten gesellschaftlichen Kontext betrachtet. Das kognitive Korrelat eines komischen Diskurses ist das grundlegende System von Kenntnissen über eine Situation und deren Planung, Produktion und Akzeptanz. Der Untersuchung liegen inhaltskomische Texte aus Internetquellen, die die Einstellung der Menschen durch Kommentare nicht nur zur inhaltskomischen Texte als Unterhaltungsmittel, sondern auch zu Situation und Phänomenen widerspiegeln. Die inhaltskomischen Texte werden als Kennzeichen der deutschen Lachkultur bezeichnet. Die komische Wirkung im Text beruht auf Kommunikationserwartungen, auf Variierungen der Realität, auf Jonglieren mit Gegenständen, Sachverhalten, Fakten und auf Widerspiegelung menschlicher Anpassung in allen Bereichen der Zielsprachkultur.

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Zubach O. Komischer Diskurs: kognitiv und kulturbedingt. Linguistische Treffen in Wrocław, Heft 26 (ІІ), 2024. S 317‒329. https://doi.org/10.23817/lingtreff.26-19

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